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75,00 € - 435,00 €

Gemütlich, warm und pflegeleicht: Unsere Kunstfaserschlafsäcke

Kunstfaserschlafsäcke sind durch ihre pflegeleichten Eigenschaften und den erschwinglichen Preis nach wie vor die beliebteste Variante beim Camping, Wandern und Radfahren. Die synthetisch gefütterten Schlafsäcke sind für Kinder und Erwachsene, in Mumien-, Decken- und Eiform sowie in den unterschiedlichsten Temperaturbereichen erhältlich.

Unsere Hersteller wie Carinthia, Deuter, Exped oder Mountain Equipment bieten für jede Jahreszeit den passenden Kunstfaserschlafsack und haben die Passform so weiterentwickelt, dass du in jeder Lage bequem schlafen kannst. Aber worauf solltest du beim Kauf eines Kunstfaserschlafsacks achten? Und wo liegen die Vor- und Nachteile gegenüber Daunenschlafsäcken? Wir haben alle wichtigen Informationen über Kunstfaserschlafsäcke für dich zusammengefasst und helfen dir dabei, das richtige Modell für deine Touren zu finden.

Synthetik oder Daune? Wie die Kunstfaser langsam aufholt

An das Verhältnis von Eigengewicht zu Wärmeleistung einer Daune kam die Kunstfaser bisher nie heran. Lediglich ihre robusten Eigenschaften und der günstigere Preis haben den Kunstfasern ein paar Vorteile gegenüber der natürlichen Füllung verliehen. Da synthetische Füllungen zudem deutlich pflegeleichter sind, werden übrigens nahezu alle Kinderschlafsäcke mit Kunstfasern gefüllt. Aber mittlerweile schreitet die technologische Entwicklung so weit voran, dass auch das Gewicht und Packmaß der Kunstfaserschlafsäcke bei gleichbleibender Wärmeleistung immer weiter reduziert werden kann.

Der größte Vorteil der synthetischen Füllung liegt bis heute aber immer noch darin, dass sie bei Nässe nicht zusammenfällt und ihr Isolationsvermögen auch im feuchten Zustand noch aufrechterhalten kann. Dafür musst du jedoch ein wenig mehr Eigengewicht und ein etwas größeres Packmaß in Kauf nehmen, wenn du dich für einen Kunstfaserschlafsack entscheidest.

Auch wenn diese Vor- und Nachteile grundsätzlich für alle Kunstfasern gelten, ist die Füllung trotzdem nicht bei allen synthetischen Schlafsäcken gleich. Auch hier gibt es einfache und günstige Varianten sowie hochwertige Hightech-Füllungen, die auf unterschiedliche Art und Weise im Kunstfaserschlafsack verbaut werden können.

Wie sieht’s im Inneren eines Kunstfaserschlafsacks aus?

Kunstfaser ist nicht gleich Kunstfaser. Beinahe jeder Hersteller hat inzwischen seinen eigenen Weg gefunden, um die synthetischen Fasern im Bezug auf Wärmeisolation du Bauschkraft zu optimieren. So schaffen es Füllungen wie das Deuter Thermo ProLoft® oder das Polarloft® von Mountain Equipment eine ordentliche Wärmeleistung zu erreichen, ohne dabei das Eigengewicht zu sehr in die Höhe zu treiben. Spezielle Fasern wie das Carinthia G-Loft oder die MicroThermo Füllung von Robens werden zum Beispiel mit einer Alubedampfung oder Silikonisierung versehen, um noch resistenter gegenüber Feuchtigkeit zu sein und um die Körperwärme noch besser reflektieren zu können.

Diese verschiedenen Füllungen werden anschließend nicht einfach in den Schlafsack gestopft, sondern in einer Art Vlies verbaut, das je nach Wärmeleistung und Preisklasse auf verschiedene Art und Weise in den Kunstfaserschlafsack eingearbeitet wird. Die einfachste Variante ist dabei das einlagige Vlies, wie es bei Sommerschlafsäcken wie dem Deuter Dream Lite 500 eingesetzt wird. Dabei wird im Prinzip eine durchgehende Kunstfasermatte mit zahlreichen Nähten am Außen- und Innenmaterial festgenäht. Da diese Nähte zum Teil durchgesteppt sind – das heißt, direkt durch das Außenmaterial, das Vlies und das Innenmaterial gehen – können hier jedoch Kältebrücken entstehen, weshalb diese Bauart weniger für die kühleren Nächte in Frühjahr und Herbst geeignet ist.

Um diesen Kältebrücken ein wenig entgegenzuwirken, gibt es die zweilagige Bauart. Dabei wird ein Kunstfaservlies am Obermaterial und eines am Innenfutter vernäht. Oftmals sind die Außen- und Innennähte dabei versetzt, um Kältebrücken weitestgehend auszuschließen. Diese Bauart findet sich in Schlafsackmodellen wie dem Orbit -5° und bietet eine deutlich bessere Wärmeleistung. Für eisige Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gibt es schließlich auch dreilagige Modelle wie sie der Hersteller Carinthia mit seinen Modellen wie dem G 490x oder dem Defence 6 anbietet. Aber über die normalen Lagenkonstruktionen hinaus gibt es eine weitere Variante, die noch stabiler ist und eine noch bessere Isolationsleistung mit sich bringt.

Bei der Dachziegel- oder Schindelkonstruktion werden mehrere kürzere Kunstfaservliese verarbeitet. Dabei wird ein Ende des Polyestervlieses am Obermaterial und das andere Ende schräg versetzt am Innenfutter vernäht. Dadurch entsteht eine Konstruktion, die im Querschnitt an Dachschindeln erinnert. Die schräg übereinanderliegenden Vliese lasst keine Kältebrücken entstehen und liegen so übereinander, dass sie sich an den Nahtstellen bis zu drei Mal überlappen. Kunstfaserschlafsäcke mit Schindelkonstruktion wie der Starlight III von Mountain Equipment oder der Deuter Exosphere erreichen so auch Komforttemperaturen, die bis in die Minusgrade hineinreichen.

Neben diesen inneren Werten spielt auch die äußerliche Konstruktion und die Passform eine große Rolle, wenn es um Bequemlichkeit, Bewegungsfreiheit und zuverlässige Wärmeleistung geht.

Die Wärme liegt im Detail: Passform und Features der Kunstfaserschlafsäcke

Um dich in der Nacht anständig zu wärmen, braucht es mehr als nur einen satt gefüllten Schlafsack. Vor allem der Schnitt im Fuß- und Kopfbereich sowie die grundsätzliche Form des Schlafsacks haben einen starken Einfluss darauf, wie gut deine Körperwärme bei dir gehalten werden kann.

Wenn es nicht gerade um einen eindeutigen Sommerschlafsack geht, findest du bei den meisten Modellen einen sogenannten Wärmekragen. Diese zusätzliche Kammer lässt sich um den Halsbereich meist mit einem elastischen Kordelzug zusammenziehen, damit deine Körperwärme nicht am Kopfende entweichen kann. Die Kapuze ist aus dem gleichen Grund oft anatomisch vorgeformt, damit sie dich so gut wie möglich umschließt, ohne dich dabei einzuengen. Auch der Fußbereich ist häufig mit einem anatomisch vorgeformten Schnitt versehen, damit du auch in Rückenlage nicht mit den aufgestellten Füßen das Material komprimierst und so Wärme verlierst.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Kleinigkeiten, die die Nacht im Schlafsack angenehmer gestalten. Dazu gehört zum Beispiel ein Einklemmschutz. Dieses zusätzlich vernähte Band sorgt hinterm Reißverschluss dafür, dass beim Öffnen und Schließen kein Material im Zipper hängen bleibt. Die meisten Schlafsäcke sind außerdem mit einem 2-Wege-Reißverschluss ausgestattet, damit du in der Nacht zur besseren Belüftung und Abkühlung auch einmal die Füße herausstrecken kannst, ohne gleich die gesamte Seite öffnen zu müssen.

Durch diese 2-Wege-Kosntruktion sind zu guter Letzt auch viele Schlafsackmodelle koppelbar, sodass ihr euch bei Touren zu zweit einen gemütlichen Doppelschlafsack zusammenbauen könnt. Kunstfaserschlafsäcke, deren Reißverschluss auch bis um die Füße herum reicht, lassen sich bei warmen Temperaturen auch vollständig öffnen und als Decke einsetzen.

Mumie, Decke oder Eiform? Welchen Schlafsack brauche ich?

Die beste Wärmeleistung kann ein Kunstfaserschlafsack dann erreichen, wenn er möglichst körpernah anliegt, jedoch ohne unter Spannung zu geraten. Aus diesem Grund sind die meisten Schlafsäcke für den Outdoor Bereich in Mumienform gehalten. Die nach unten hin enger werdende Form ist gleichzeitig auch die Variante mit dem besten Verhältnis von Eigengewicht zu Wärmeleistung. Für Männer, Frauen und Kinder gibt es dabei jeweils unterschiedliche Schnitte, die genau für die jeweilige Anatomie ausgelegt sind.

Manch einer fühlt sich jedoch in der Mumie zu sehr eingeengt und greift daher lieber auf einen Deckenschlafsack zurück. Die rechteckige Form bietet vor allem im Bein- und Fußbereich mehr Bewegungsspielraum, ist allerdings etwas schlechter, wenn es um den Wärmerückhalt geht. Schließlich kann durch den großzügigen Raum mehr Luft entweichen, zirkulieren und sich dadurch abkühlen. Auch ist das Eigengewicht durch das zusätzliche Material bei den Deckenschlafsäcken höher als bei der Mumienform. Grundsätzlich werden die Decken daher eher für den Sommerurlaub und für Campingeinsätze oder Hüttentouren verwendet, bei denen es seltener auf jedes Gramm weniger und jedes Grad mehr ankommt.

Wer sich nicht zwischen einem Kunstfaserschlafsack in Mumien- oder Deckenform entscheiden kann, darf sich über eine Zwischenlösung freuen. Manche Hersteller bieten auch Schlafsäcke in Eiform an, wie beispielsweise der Yukon von Savotta. Diese Eiform bietet durch ihre breite Mitte mehr Bewegungsfreiheit als ein Mumienschlafsack, kommt allerdings durch den enger werdenden Fußraum trotzdem mit weniger Gewicht als ein Deckenschlafsack aus und spendet gleichzeitig auch mehr Wärme.

Warum also einen Kunstfaserschlafsack kaufen?

Zusammengefasst liegen die Vorteile eines Kunstfaserschlafsacks auf der Hand. Die Füllung ist zwar ein wenig schwerer und größer als Daune, verträgt dafür aber mehr Feuchtigkeit, lässt sich einfach waschen und ist meist günstiger im Preis. Durch den technischen Fortschritt sind schließlich inzwischen auch bei den Kunstfaserschlafsäcken ultraleichte Modelle dabei. Bei uns findest du eine große Auswahl an Kunstfaserschlafsäcken für jede Jahreszeit und jeden Einsatzzweck!

Wenn du dir noch unschlüssig bist, helfen wir dir gerne per Email, am Telefon oder direkt in unserem kleinen Bonner Laden weiter und finden zusammen mit dir das Modell, das für deine Touren am besten geeignet ist!

Kunstfaserschlafsäcke

Ein Kunstfaserschlafsack empfiehlt sich vor allem auf Reisen in tropisch feuchte Regionen oder wenn die Möglichkeiten zum Trocknen des Schlafsacks unterwegs eingeschränkt sind. Die Füllung der Kunstfaserschlafsäcke besteht aus einem pflegeleichten Polyester-Vlies. Es ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit – ganz im Gegensatz zu Daune, die ihr Isolationsvermögen verliert, wenn sie nass wird. Darüber hinaus trocknet eine Synthetikfüllung besonders schnell.

Pflegeleichter Wärmespeicher für jede Tour

Einer der Marktführer im Kunstfaserschlafsack-Bereich heißt Carinthia. Der österreichische Schlafsackspezialist produziert ausschließlich im eigenen Land und setzt mit der hauseigenen Kunstfaserfüllung G-Loft Maßstäbe. Die Fasern reichen in Bauschverhalten (Fillpower) und Isolationsvermögen beinahe an die Leistung von hochwertiger Daune heran – exzellentes Packmaß, minimales Gewicht bei hervorragenden Isolationswerten. Auch Exped, Deuter und Nordisk bieten qualitativ hochwertige Synthetikschlafsäcke für Camping, Trekking und Expeditionen an.

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