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Hersteller

Geeignet für

Rucksackgröße

Eigengewicht

Höhenverstellbar

Trinksystem vorbereitet

Preis

165,00 € - 705,00 €

Der passende Rucksack für deine großen Touren

Ein Rucksäcke über 50 L Volumen sind immer dann nötig, wenn du entweder für lange Zeit unterwegs bist oder wenn es dich in Regionen verschlägt, wo du kaum oder keine Infrastruktur vorfindest und dementsprechend schon alles im Gepäck dabei sein muss. Für Fernwanderungen, Jakobswege und Backpacking Reisen ist daher vor allem wichtig, dass nicht nur alles Nötige in den Rucksack passt, sondern er vor allem auch über viele Kilometer hinweg bequem zu tragen ist.

Bei Work and Travel Reisen, bei ausgiebigen Bushcraft Touren oder Expeditionen ohne ständigen Standortwechsel spielt ein bequemes Tragesystem zwar auch eine Rolle, jedoch kannst du je nach Tour hierbei den Fokus eher auf den Stauraum und die Fächeraufteilung legen, sofern du den großen Rucksack nicht täglich über weite Strecken selbst tragen musst.

Soweit die benötigte Ausrüstung es erlaubt, macht es in jedem Fall Sinn, sein Packvolumen auf das Allernötigste zu reduzieren und sich nicht zu überladen. Schließlich müssen auch die Muskeln, Gelenke, Bänder und deine Ausdauer mit dem Gepäck mithalten können. Vor langfristigen Touren ist daher auch ein Training mit gepacktem Rucksack auf jeden Fall empfehlenswert!

Rucksäcke für Fernwanderungen, Trekkingtouren und Backpacking

Bei langfristigen Touren über mehrere Wochen und Monate hinweg, müssen zum Beispiel auch Zelte, Isomatten, Schlafsäcke und eine gut ausgestattete Outdoorküche neben der Bekleidung im Rucksack Platz finden und sich lange Zeit bequem tragen lassen. Hierfür haben die Hersteller verschiedene Features und Tragesysteme entwickelt, die genau diese Anforderungen abdecken.

Sinnvolle Features und Fächeraufteilungen

Wie auch bei den Rucksäcken bis 50 Liter haben die großen Trekkingrucksäcke unterschiedliche Features und Eigenschaften. Wer die großen Fernwanderwege in Angriff nimmt, wird sich über ein abtrennbares Bodenfach und bei Bedarf auch über einen Frontzugang freuen, der am Etappenziel mit wenigen Griffen die gewünschte Ausrüstung bereithält. Einen solchen Frontzugang findest du zum Beispiel im Nimbus Trace Access 60, den es auch in den größeren 70 und 85 Liter Varianten gibt.

Auch die Aircontact Pro und Aircontact Pro SL Rucksäcke von Deuter haben diese Frontöffnung und bringen zusätzlich ein weiteres sinnvolles Feature mit: einen leichten Tagesrucksack. Bei anderen Modellen ist es je nach Tour empfehlenswert, sich ein solches UL Modell mit einzupacken, damit du am Ende der Tour nicht den großen Rucksack schultern musst, um den Ausflug oder die Einkaufstour in die Umgebung zu starten. Separat erhältliche Modelle findest du zum Beispiel in unserer Kategorie der ultraleichten Rucksäcke.

Eine geniale Lösung, bei der du kein Gramm zusätzliches Gewicht einpacken musst, bietet der Granite Gear Blaze 60. Hierbei kannst du am Ende des Tages einfach das Deckelfach und den Hüftgurt aus dem Rucksack ausbauen und beides zusammen als leichte Hüfttasche zusammenfügen. Eine Regenhülle macht bei langen Touren immer Sinn, da niemand über mehrere Tage, Wochen oder Monate hinweg das Wetter präzise vorhersagen kann, solange er nicht in der gleichbleibenden Wüstenhitze oder dem ewigen Eis unterwegs ist.

In der Größenordnung über 50 Liter haben die meisten Trekkingrucksäcke in der Regel eine Vorrichtung für ein Trinksystem integriert, damit du auch während der Bewegung, ohne anzuhalten jederzeit trinken kannst. Manche Rucksäcke wie zum Beispiel der Osprey Aether AG 70 oder der Osprey Ariel AG 65 bieten die klassischen Seitentaschen für deine Flaschen, haben aber neben der oberen Öffnung auch noch einen Seitenzugang, damit du unterwegs ohne Verrenkungen an die Flaschen herankommst und sie wieder verstauen kannst, ohne den Rucksack abzusetzen.

Schließlich hast du auch hier wieder einige Trekkingrucksäcke zur Auswahl, bei denen du entweder durch Abnehmen oder Verstellen des Deckelfachs das Volumen erweitern oder reduzieren kannst. Neben der Fächeraufteilung ist aber besonders wichtig, dass der große Rucksack optimal sitzt und sinnvoll bepackt wird.

Den Trekkingrucksack richtig packen und einstellen

Schweres Gepäck bequem zu tragen, erfordert vor allem ein stabiles Tragesystem, das zu deiner Rückenlänge passt und richtig eingestellt ist. Viele Hersteller bieten entweder feste Rückenlängen in mehreren Größen oder höhenverstellbare Tragesysteme an, um dies zu erreichen. Auch gibt es besondere Frauenmodelle, die etwas kürzer und schmaler gehalten sind. Diese kürzeren Rückensysteme sind dabei natürlich nicht nur den Frauen vorbehalten, sondern auch für die kleineren Herren geeignet.

Der Rucksack sollte schließlich stabil auf der Hüfte sitzen, wobei du hierfür zunächst seitlich deine Beckenknochen ertasten kannst – orientiere dich nicht an den vorderen Beckenknochen, da der Rucksack sonst oftmals zu tief sitzt, sondern am seitlichen Beckenkamm (oder in etwa die Stelle, an der man die Hände buchstäblich in die Hüften stemmt). Dieser Beckenknochen sollte von dem breiten Hüftgurt umschlossen werden, das heißt, er sollte weder darunter noch darüber, sondern genau darauf liegen.

Ist die richtige Position gefunden und der Hüftgurt fest zugezurrt, widmest du dich im nächsten Schritt den Schultergurten, die bis zu diesem Zeitpunkt noch locker sitzen dürfen (unter Umständen musst du eine leicht vorgebeugte Haltung einnehmen, damit dich das Gewicht des Rucksacks nicht nach hinten zieht). Wenn die Schultergurte schließlich fixiert sind, kannst du den Rucksack selbst mit den obenliegenden Lastkontrollriemen noch näher an den Rücken heranziehen.

Diese Gurtbänder sind zudem ein guter Indikator dafür, ob die Rückenlänge ausreicht. Sie sollten weder bis zum Anschlag angezogen werden, noch durchhängen. Der gespannte Lastkontrollriemen sollte schließlich leicht nach oben zeigen. So kannst du sichergehen, dass bei schwerem Gepäck der Rucksack nicht auf die Schultern drückt, sondern die Zugbelastung gleichmäßig über die ganze Schulter erfolgt.

Das Tragesystem selbst kann dabei entweder mit Schaumstoffpolstern oder mit federnden, gespannten Netzen ausgekleidet sein. Bei beiden Varianten ist es zu guter Letzt noch wichtig, dass du dein Gepäck in einer sinnvollen Reihenfolge einpackst, damit der Schwerpunkt nah bei dir bleibt und der Rucksack nicht nach hinten zieht. Alle schweren Gegenstände gehören entsprechend in die Nähe deines Rückens und weiter nach unten. Je weiter du im Packsack nach oben und nach außen gelangst, desto leichter sollte die Ausrüstung sein, die du hier einpackst.

Mit solchen Features und Tragesystemen ausgestattet und richtig eingestellt, steht deiner Tour mit dem großen Trekkingrucksack schließlich nichts mehr im Wege. Wenn du hingegen keine täglichen Standortwechsel, sondern längere Aufenthalte an den gleichen Orten planst, kannst du dir je nach Tour auch noch die Reiserucksäcke oder die Bushcraft Rucksäcke anschauen.

Reisen oder Bushcraft-Touren in rauer Wildnis

Wenn du längere Reisen oder Work and Travel vor dir hast, wird das Gepäck meist nur vom Flughafen zum Hotel, zur Bahnstation oder über andere kürzere Strecken bewegt. Daher kannst du hier vor allem auf eine sinnvolle Fächeraufteilung achten, wie sie zum Beispiel Reiserucksäcke wie der Global Companion bieten. Auch ein Blick in die verschiedenen Reisetaschen oder Trolleys kann sich lohnen, da viele dieser Modelle auch mit einem verstaubaren Rucksack-Tragesystem ausgestattet sind.

Bei solchen Touren spielt das minimale Eigengewicht und der maximale Tragekomfort weniger eine Rolle als ein ausreichend großer Stauraum und strapazierfähige Materialien. Letzteres ist vor allem bei Bushcraft Touren wichtig, bei denen du auch mal durchs dichte Unterholz, durchs Dornengestrüpp oder an schroffen Felsen entlang unterwegs bist.

Hierfür gibt es zahlreiche Trekkingrucksäcke wie den Jäger I von Savotta, den Tor von Klättermusen, den Gnaur von Lundhags oder den Rush 72 von 5.11 Tactical. Diese Modelle bestehen aus extrem widerstandsfähigen Materialien und bieten je nach Modell das flexible MOLLE System mit seinen modularen Zusatztaschen oder eine entsprechend vielseitige Fächeraufteilung, damit du in dem großen Gepäck nicht lange suchen musst.

Fazit Trekkingrucksäcke über 50 Liter

So hast du schließlich in dieser Kategorie eine große Auswahl an Größen zwischen 50 und 100 Litern Volumen und kannst dir zudem die passende Ausstattung, das geeignete Tragesystem und die gewünschte Gewichtsklasse aussuchen, die zu deinen Touren am besten passen.

Probiere die verschiedenen Modelle bequem Zuhause oder bei uns im Bonner Laden aus und zögere nicht, uns per E-Mail, am Telefon oder direkt im Laden zu fragen, wenn du noch unsicher bist, welches Modell passt – wir helfen dir gerne bei der Auswahl weiter!

Rucksäcke über 50 Liter bei WalkOnTheWildSide

Wenn du mehrere Wochen oder Monate unterwegs bist, fällt das Gepäck natürlich umfangreicher aus und braucht entsprechend große Rucksäcke über 50 L. Die Backpacking-, Expeditions- und Trekkingmodelle bieten dir einen großzügigen Stauraum und sind vor allem darauf ausgelegt, dass du das Gewicht deiner Ausrüstung über lange Strecken hinweg bequem transportieren kannst.

Backpacking- und Trekkingrucksäcke über 50 Liter

Fürs raue Gelände haben dabei Hersteller wie Savotta, Lundhags, Exped oder Klättermusen die passenden, robusten Modelle im Sortiment. Für Backpacking Reisen oder langfristige Fernwanderungen wie den Jakobsweg oder den Pacific Crest Trail bieten Hersteller wie Osprey, Granite Gear, Gregory oder Deuter den besten Kompromiss aus geringem Eigengewicht, gemütlichem Tragekomfort und einer praktischen Fächeraufteilung. Die Bandbreite der großen Trekkingrucksäcke reicht dabei von kompakten 50 Liter Modellen bis hin zu den größten Lastenträgern mit über 100 Litern.

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