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Sicherer Halt und spürbare Entlastung

Der wohl bekannteste Hersteller für Wanderstöcke ist die deutsche Marke Leki, gegründet 1948 vom Skisportler Karl Lenhart aus Kirchheim unter Teck in Baden-Württemberg.

Black Diamond und Gossamer Gear haben besonders leichte und klen verpackbare Modelle im Sortiment und der schwedische Zeltexperte Hilleberg hat sich eigens für sein Zeltmodell Anaris zusammen mit dem Gestänge Marktführer DAC ein eigenes Trekkingstock Modell entwickelt.

Tailrunning Stöcke punkten mit ihrem geringen Gewicht und dem schlanken Griffdesign, das häufig auch mit breiten Handschlaufen oder Handschuhen zum Einklinken kompatibel ist. Auch ein kleines Packmaß, damit sie beim Bergablaufen schnell und einfach verstaut werden können, ist von Bedeutung.

Bei Trekkingstöcken und Wanderstöcken geht es weniger um Geschwindigkeit und mehr um punktuelle Belastbarkeit, zum Beispiel wenn die Stöcke als Stütze im Geröllfeld nutzt. 

Welche Vorteile bieten Trekkingstöcke?

Trekkingstöcke erfüllen unterwegs zahlreiche Aufgaben: Sie entlasten deine Knie, Knöchel und Bänder spürbar, sorgen dafür, dass sich kein Blut in den Händen staut, trainieren die Arme, sorgen für eine aufrechtere Haltung beim Gehen und auch in unwegsamem Gelände bieten sie zuverlässigen Halt.

Bei Bergtouren und Streckenabschnitten mit schwierigem Gelände dienen sie als Stütze und auf langen, ebenen Strecken macht sich die Entlastung bemerkbar. 

Viele Tarps und auch Einwandzelte wie die LightHeart Gear Modelle, das Illusion Tent von Liteway oder das The One und The Two Zelt von Gossamer Gear sind außerdem von vorneherein so konzipiert, dass sie kein eigenes Gestänge besitzen und stattdessen mit Trekkingstöcken aufgebaut werden, sodass du kein Zusatzgewicht für Zeltgestänge tragen musst.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Wenn du Wanderstöcke kaufen möchtest, kannst du aus einer große Auswahl an Gewichts- und Preisklassen sowie verschiedenen Verstellsystemen wählen. Es gibt verschiedene Materialien wie Carbon oder Aluminium, die die Stöcke gleichermaßen ultraleicht und stabil machen.

Die Trekkingstöcke sind schließlich in unterschiedlichen Größen, mit unterschiedlichen Griffmodellen und mit unterschiedlichen Verstellmechanismen erhältlich, damit du für dich genau den passenden Stock finden kannst.

Teleskopstöcke

Teleskopstöcke bestehen in der Regel aus drei Teilen: Ein feststehendes Segment mit dem daran montierten Griff und die beiden unteren Segmente, die sich unabhängig voneinander in der Länge ausziehen und anpassen lassen.

Für die Verstellung der Länge gibt es wiederum zwei etablierte Varianten. Zum einen gibt es die einfache Verstellung durch Auf- und Zuschrauben. Dabei wird das jeweilige Segment durch Aufschrauben gelöst, auf die gewünschte Länge ausgezogen und durch Zuschrauben fixiert.

Die zweite Variante sind die Verschlussschnallen wie Leki zum Beispiel bei seinem Speed Lock Plus System einsetzt. Damit musst du nur eine kleine Klammer öffnen und schon kannst du die Stocksegmente auf die richtige Länge ausfahren.

Faltbare Trekkingstöcke

Auch bei den Faltstöcken ist Leki einer der führenden Hersteller. Bei Modellen wie dem Skytera, dem Legacy FX TA oder dem Black Series FX Carbon vereint Leki ein extrem kleines Packmaß und geringes Eigengewicht mit der gewohnten Stabilität und stufenlosen Verstellung.

Noch leichter sind Faltstöcke ohne Verstellmechanismus in festen Längen wie die Modelle Skysolo, Neotrail oder Ultratrail von Leki.

Nach der Tour kannst du die unteren beiden Segmente herausziehen und neben das Griffsegment falten. Ein stabiles, ummanteltes Seil im Inneren hält alle Teile dabei zusammen. Dadurch erreichen die Faltstöcke ein Packmaß von ca. 35-40 cm Länge.

Wie stelle ich Wanderstöcke richtig ein?

Zunächst einmal muss natürlich der Längenbereich zu deiner Körpergröße passen. Hierzu solltest du die Höhe so einstellen können, dass deine Oberarm zum Unterarm beim entspannten Stehen einen 90° Winkel aufweist, wenn du die Griffe hältst.

Die Skala auf den Segmenten hilft dir dabei, dir die passende Längeneinstellung zu merken, an der du den 90° Winkel erreichst. Geht es steil bergab, sollten die Stöcke etwas länger eingestellt werden, sodass du dich nicht nach vorne beugen musst, um den Boden zu erreichen.

Umgekehrt ist es bei steilen Aufstiegen deutlich bequemer, die Stöcke etwas kürzer zu fassen, damit die Arme einen bequemen Winkel beibehalten.

Alles im Griff

Neben dem Material der Stocksegmente und den Verstellmöglichkeiten machen die Griffe der Trekkingstöcke den Hauptunterschied zwischen den Modellen aus. Dabei unterscheidet sich vor allem das eingesetzte Material und die Länge des Griffs.

Beliebt sind aufgrund des stabilen Halts und des atmungsaktiven Komforts vor allem Griffe aus Kork oder Schaumstoff. Einige Modelle wie die Black Series Stöcke von Leki haben ihre Griffpolsterung weit nach unten bis über das erste Stocksegment gezogen.

Damit kannst du bei einem steilen Anstieg einfach nach unten hin umgreifen und musst den Stock nicht erst in der Länge verstellen.

Zu guter Letzt gibt es für die Wanderstöcke auch noch Zubehör wie die Gummipuffer von Leki, die die Metallspitzen deiner Stöcke vor Verschleiß schützen. Und nebenbei dämpfen die Gummipuffer den Aufprall ein wenig ab und separate Torenteller verhindern, dass die Spitze zum Beispiel in den weichen Untergrund wie die Wiese zu weit einsinkt und stecken bleibt.

Fazit Trekkingstöcke

So kannst du deine Knie und Knöchel entlasten, deine Trittsicherheit auch im schwierigen Terrain beibehalten, deine Arme trainieren, deine Hände beschäftigen und die Trekkingstöcke je nach Tour sogar als Aufstellstangen für dein Tarp oder Zelt nutzen – mehr Funktion steckt wohl in kaum einem anderen Ausrüstungsgegenstand!

Wanderstöcke und Trekkingstöcke

Trekkingstöcke und Wanderstöcke können unterwegs eine große Entlastung sein. Mit ihrer unterstützenden Funktion schonen sie die Knie und Knöchel, sorgen für eine aufrechtere Haltung und beschäftigen gleichzeitig die Hände und Arme – die dadurch bei langen Strecken zum Beispiel nicht so stark anschwellen. Die Teleskop- und Faltstöcke sind klein verpackbar, wiegen nicht viel und lassen sich an vielen Rucksäcken außen befestigen, wenn unterwegs die Hände doch einmal frei sein sollen.

Wanderstöcke: Nicht nur am Berg hilfreich!

Die Trekkingstöcke und Trailrunning Stöcke helfen dir auf steinigen Abschnitten, die Trittsicherheit zu bewahren und entlasten auf langen Strecken und vor allem bei unebenem Gelände deine Gelenke und Bänder. Sie lassen sich außerdem als multifunktionelle Hilfe beim Aufstellen von Zelten und Tarps ohne eigenes Gestänge einsetzen und ermöglichen dir dadurch, dein Gepäckdeutlich zu erleichtern.