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Schlaf gut! – auf der richtigen Outdoor Isomatte.

Eine bequeme und ausreichend warme Isomatte ist die unverzichtbare Grundlage für eine erholsame Nachtruhe. Sie sorgt einerseits dafür, dass die Bodenkälte in der Nacht nicht zu dir durchdringen kann und ermöglicht dir andererseits durch ihren bequemen Liegekomfort, dass der Körper zur Ruhe findet und du entspannt einschlafen kannst.

Wer eine Isomatte kaufen möchte, steht jedoch erst einmal vor einer riesigen Auswahl. Von der ultraleichten und klein verpackbaren Luftmatratze für den Sommer- und Wintereinsatz über komfortable selbstaufblasende Isomatten bis zu den unverwüstlichen, ultraleichten Schaummatten sind alle Größen und Gewichtsklassen vertreten.

Für eine ausführliche Kaufberatung kannst du die auch unseren Blogartikel zu den Isomatten im Vergleich anschauen. Wenn du dich fragst, wie warm Isomatten wirklich sind, findest du auch hierzu einen ausführlichen Beitrag, de rerklärt, was es mit dem R-Wert der Isomatten auf sich hat.

Da jede Tour und jeder Mensch verschieden ist, findest du bei uns die unterschiedlichsten Formen, Stärken, Konstruktionen und Größen. Unsere Hersteller wie Exped, Therm-a-Rest, Sea to Summit oder Nemo haben diese große Auswahl durch ihre Produktentwicklungen ermöglicht und bieten von ultraleicht bis luxuriös, von Winter bis Sommer und von spartanisch bis King Size Bett für jeden Bedarf eine individuelle Lösung.

Selbstaufblasend, Luftbett oder Schaumstoff: Wo liegt der Unterschied?

Das Material der Isomatte entscheidet, wie groß die Wärmeleistung, wie hoch das Gewicht und wie fest die Unterlage ist. Dabei wird grundsätzlich zwischen drei verschiedenen Typen unterschieden. Ausführliche Informationen zu den unterschiedlichen Isomatten findest du in unserem Blogartikel Isomatten im Vergleich.

Schaumstoffmatten

Die kompakten Liegematten sind meist nur 0,5 bis 2 cm dick und bestehen in der Regel aus einem geschlossenzelligem Schaumstoff, der gemessen an seiner Dicke noch eine sehr gute Isolierung bietet.

Der Vorteil dieser Matten wie der Therm-a-Rest Ridge Rest Classic oder die Evernew Trail Mat ist vor allem die robuste Struktur. Schließlich stört sich eine Schaumstoffmatte nicht daran, wenn Löcher oder Risse ins Material gelangen.

Der Nachteil liegt im verhältnismäßig großen und sperrigen Packmaß und in der Härte der Matte. Oftmals werden Schaummatten daher außen am Rucksack befestigt, wobei sie zwar wenig platzsparend, aber immerhin leicht sind. An die härtere Liegefläche kann sich der Rücken mit der Zeit gewöhnen, jedoch bieten Modelle wie die Therm-a-Rest Z-Lite durch oder die Nemo Switchback eine besondere Oberflächenstruktur noch etwas mehr Liegekomfort als die einfachen glatten Isomatten.

Fazit: Schaumstoffmatten sind leicht, günstig und extrem unempfindlich, dafür sperrig und härter.

Luftmatratzen

Die Luftmatten sind absolute Spitzenreiter, was das Verhältnis vom Eigengewicht zur Größe betrifft. Mit einer luftgefüllten Isomatte werden auch 10 cm dicke Matten nicht zur Belastungsprobe und durch spezielle Filmlaminate und Füllungen sind auch zweistellige Minusgrade von solchen Matten erreichbar. Der Vorteil liegt hier eindeutig im kleinen Packmaß, geringen Gewicht und der hohen Liegehöhe.

Der Nachteil ist die Empfindlichkeit der Matte gegenüber Löchern, weshalb eine schützende Unterlage sinnvoll sein kann. Um die ungestörte Nachtruhe sicherzustellen, solltest du bei einer Luftmatte besonders darauf achten, dass keine Steinchen, Grashalme oder anderer Schmutz zu nah an das Material herankommt und dass für den Notfall ein Flickzeug zur Hand ist, wie es zum Beispiel Exped mit seinem Field Repair Kit anbietet.

Fazit: Die luftgefüllten Isomatten sind die Könige des geringen Gewichts und kleinen Packmaßes und bieten in den hochwertigen Varianten eine Wärmeleistung, die selbst eisige Winternächte problemlos mitmachen.

Selbstaufblasende Matten

Die so genannten selbstaufblasenden Isomatten sind ein Mittelweg zwischen den beiden oberen Formen. Im Inneren befindet sich ein Schaumstoffkern, der sich beim Ausrollen der Matte entfaltet und so die Luft von außen selbstständig hineinzieht. Ein kleiner Hinweis: Beim allerersten Einsatz wird es länger dauern, bis sich die Matte entfaltet, da sie vom Werk aus stark komprimiert wurde. Wenn es schneller gehen soll, puste die Matte einfach auf und lasse sie so eine Zeit lang liegen.

Vorteile sind der bequeme Liegekomfort, der bei den höheren Varianten an die heimischen Matratzen erinnert und die sehr gute Wärmeleistung. Der Nachteil liegt jedoch im verhältnismäßig großen Eigengewicht und Packmaß.

Wie bei den Luftbetten ist auch hierbei Vorsicht geboten, wenn es um drohende Löcher in der Matte durch spitze Gegenstände geht. Wenn die Isomatte tagsüber im Zelt bleibt und die Temperaturen steigen, solltest du sie außerdem immer mit offenem Ventil lagern. Andernfalls kann die Luft sich in der Wärme zu stark ausdehnen, sodass die Textilschicht sich vom Schaumstoffkern ablöst und die Matte damit unbrauchbar wird.

Fazit: Selbstaufblasende Isomatten bieten mit ihrem dynamisch gepolsterten Schaumstoffkern einen extrem bequemen Liegekomfort und eine sehr gute Wärmeisolation. Dafür muss je nach Modell etwas mehr Gewicht im Rucksack mitwandern und die Matte verträgt sich nicht mit Löchern oder zu großer Hitze.

Welche Isomatte ist die beste für mich?

Grundsätzlich solltest du überlegen, wie die Touren aussehen, bei denen die Isomatte dich zukünftig begleiten soll. Wirst du dauerhaft mit der Matte im Zelt schlafen oder ist sie nur als Backup bei überfüllten Herbergen gedacht? Sinken die Temperaturen in der Nacht in Richtung Gefrierpunkt oder bist du eher in den lauen Sommermonaten unterwegs? Musst du sie tragen oder erledigt dein Kofferraum die Arbeit?

Welche Liegehöhe brauche ich und wie groß muss die Liegefläche sein?

Wenn du beispielsweise Seitenschläfer bist, müssen Hüftknochen und Schultern in der Nacht besonders gut gepolstert sein. Falls du harte Schlafunterlagen nicht gewöhnt bist, sind Schlafunterlagen mit einer Stärke ab etwa 4 cm empfehlenswert. Hierbei können Hüfte und Schulter einsinken, ohne den Boden zu berühren, sodass die Wirbelsäule zumindest halbwegs gerade bleibt.

Gemütlicher wird es auf den 7,5 cm bis 15 cm dicken Matten wie der Therm-a-Rest XLite, der Nemo Tensor oder der MegaMat Serie von Exped.

Wenn du häufig mit Partner unterwegs bist, kann eine Doppelmatte die beste Lösung sein. So braucht ihr am Ende des Tages nur eine Isomatte aufpumpen und habt keine Probleme mit verrutschenden Einzelmatten oder der berüchtigten "Besucherritze" zwischen euren Nachtlagern. Falls du mal zu zweit, mal alleine unterwegs bist, gibt es jedoch auch entsprechendes Zubehör und Couple Kits, um zwei Einzelmatten miteinander zu verbinden.

Darüber hinaus kannst du zwischen minimalistischen und leichteren Isomatten in Mumienform oder rechteckigen, komfortableren Modellen wählen. Plane am besten einige Zentimeter mehr als deine Körpergröße ein und bedenke, dass die reguläre Breite von Isomatten mit knapp über 50 cm recht sparsam gehalten ist und vielleicht die weiten Versionen für dich bequemer sind.

Neben dem Liegekomfort entscheidet auch die Wärmeisolation der Isomatte darüber, wie erholsam deine Nacht wird.

Der R-Wert: Wie warm ist die Campingmatte

In unserem Blog findest du einen Artikel darüber, wie der R-Wert erfasst wird und wie du ihn umrechnest. R-Werte bis 2 sind eher für den Einsatz in milderen Temperaturen gedacht. Isomatten mit einem R-Wert von 3 oder mehr sind für 3 Jahreszeiten geeignet und ab einem R-Wert von 5 ist auch der Wintereinsatz abgedeckt. Mit einer zusätzlichen dünnen EVA- oder Alumatte als Unterlage kannst du übrigens die Wärmeleistung noch weiter steigern.

Lagerung, Pflege und nützliches Zubehör

Die Tour ist vorbei, die Matte hat ihre Dienste treu erfüllt und nun steht die Frage nach der richtigen Lagerung, Pflege und eventuellen kleineren Reparaturen an.

Die kompakten Schaumstoffmatten brauchen in der Regel keine Reparaturen und können problemlos auch zusammengerollt gelagert werden. Schnitte oder Löcher im Material sind zwar unschön, schränken aber die Funktion kaum ein, sofern nicht die ganze Matte flächendeckend betroffen ist.

Anders sieht das bei den luftgefüllten Matten aus, egal ob mit Schaumstoffkern, Daune, Synthetik oder ganz ohne Füllung. Falls diese Matten merklich an Luft verlieren, sind meist kleine Löcher oder Risse schuld daran. Um diese zu finden, kannst du entweder einen Lochschnüffler oder Seifenwasser verwenden.

Spüli oder Seife sorgt dafür, dass sich an der Austrittsstelle Blasen bilden und so das Loch gefunden werden kann. Ist die defekte Stelle identifiziert, kannst du mithilfe von Reparaturflicken, wasserdichtem Tape oder elastischem Kleber wie Seam Grip das Loch dauerhaft verschließen.

Wie reinige ich eine Isomatte

Die Oberflächen der Isomatten bestehen in der Regel aus robustem Polyester oder Schaumstoff, sodass sie sich einfach mit Wasser und gegebenenfalls mit milder Seife abwaschen lassen. Dabei sollten die luftgefüllten Matten immer aufgepumpt und das Ventil fest verschlossen sein, damit keine Feuchtigkeit ins Innere gelangen kann.

Alle Luftmatten, egal mit welcher Füllung, sollten immer an einem trockenen Ort im ausgerollten Zustand und mit offenem Ventil gelagert werden. Wenn zum Beispiel die selbstaufblasenden Isomatten dauerhaft zusammengerollt und komprimiert bleiben, verliert der Schaumstoffkern nach und nach durch den Druck an Volumen und bläst sich folglich beim nächsten Einsatz nicht mehr so gut selbst auf.

Das offene Ventil sorgt bei Luftmatten und selbstaufblasenden Varianten dafür, dass Druck und Feuchtigkeit aus dem Inneren permanent entweichen können und so die Bildung von unschönen Schimmelstellen verhindert wird. Ideal ist ein zimmerwarmer, trockener Raum, wo solche Matten einfach unter dem Bett, hinter dem Schrank oder an sonst einer ebenen Stelle gelagert werden können.

Zusammenfassung: Worauf soll ich beim Kauf meiner Isomatte achten?

Vor dem Kauf einer Schlafunterlage solltest du entscheiden, für welchen Temperaturbereich, mit welchem maximalen Gewicht und Packmaß und welchem Liegekomfort die Matte ausgestattet sein soll. Stark vereinfacht kann man zusammenfassen:

  • Willst du eine möglichst leichte und klein verpackbare Matte mit hohem Liegekomfort, sind hochwertige Luftmatratzen die richtige Wahl.
  • Willst du eine unempfindliche, preiswerte und leichte Matte und nimmst dafür ein sperriges Packmaß und eine härtere Liegefläche in Kauf, sind Schaumstoffmatten perfekt geeignet.
  • Willst du einen luxuriösen, matratzenähnlichen Liegekomfort und eine exzellente Wärmeleistung und störst dich nicht an einem schwereren Gewicht und größeren Packmaß, sind die hohen selbstaufblasenden Matten ideal.

Weißt du noch nicht genau, welche dieser drei Varianten für deine Reise in Frage kommt, ruf uns einfach an, komm in Bonn vorbei oder schreib eine E-Mail – Wir beraten dich gerne und helfen dir dabei, in unserer großen Auswahl an Isomatten genau das passende Modell für deine individuellen Bedürfnisse zu finden!

Outdoor Isomatten - Luftmatratzen, Schaumstoffmatten und selbstaufblasende Matten

Fast ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf – das gilt auch für den Outdoor Bereich! Entsprechend wichtig sind passende Outdoor Isomatten wie Luftmatratzen, Schaumstoffmatten und selbstaufblasende Matten. Damit du dich beim Camping, bei der Radreise oder bei der Wanderung am Ende des Tages entspannt ausstrecken kannst, findest du bei uns eine große Auswahl an dünnen und dicken Isomatten mit Schaumstoff- oder Luftfüllung in jeder Gewichtsklasse und Größe.

Bequeme Isomatten in großer Auswahl

In Sachen Eigengewicht und Packmaß sind die aufblasbaren Luftmatten von Marken wie Therm-a-Rest, Exped, Nemo oder Sea to Summit dabei unschlagbar und dank innovativer Konstruktionen bieten sie trotzdem eine stabile Liegefläche und hohe Wärmeleistung. Die selbstaufblasenden Matten mit ihrem bequemen Schaumstoff sind von der dünnen Ultraleicht-Version bis zur 15 cm dicken Luxusmatte erhältlich und auch die minimalistischen Schaummatten dürfen natürlich nicht fehlen, wie sie zum Beispiel von Savotta oder Evernew gefertigt werden.