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Vielseitige Wander- und Trekkingrucksäcke bis 50 l

Die Rucksäcke bis 50 L Volumen decken vom Tagesausflug über die Hüttenwanderung bis zur Fernreise die unterschiedlichsten Outdoor Aktivitäten ab. In diesem vielseitig nutzbaren Größenbereich findest du ultraleichte Modelle mit Rolltop, wasserdichte Varianten, klassische Wanderrucksäcke mit belüftetem Rücken sowie robuste Bushcraft Rucksäcke.

Gerade die Trekkingrucksäcke bis 50 Liter sind von vielen Herstellern außerdem so gestaltet, dass sich das Volumen unterwegs wie vor der Reise verkleinern oder erweitern lässt. Dadurch bleibt eine Reserve für spontane Einkäufe und du kannst die Modelle individuell an den Umfang deines Gepäcks und an deine Reisen anpassen kannst.

Welche Rucksackgröße für welche Körpergröße geeignet ist

Wenn du schon eine grobe Idee hast, welche Art von Trekkingrucksack du kaufen möchtest, steht noch eine wichtige Frage im Raum: Wie finde ich die richtige Rückenlänge? Die Körpergröße an sich ist dabei gar nicht ausschlaggebend, da sich auch bei zwei gleich großen Personen die Rückenlänge signifikant unterscheiden kann.

Deshalb geben viele Hersteller – zumindest, wenn die Modelle nicht in der Höhe verstellbar sind – verschiedene Rückenlängen in Zentimetern an. Du kannst deine Rückenlänge ganz einfach selbst nachmessen. Gemessen wird der Abstand zwischen dem 7. Halswirbel und der Oberkante deines Beckens. Der Halswirbel ist derjenige, der sicht- und spürbar heraussteht, besonders, wenn der Kopf etwas nach unten geneigt wird. Hier setzt du den oberen Messpunkt an.

Anschließend suchst du die Oberseite des Beckenkamms. Hierfür kannst du einfach die Hände seitlich in die Hüften stemmen, bis du den Beckenknochen fühlst und dessen Oberseite ertasten kannst. Entweder gehst du nun (zum Beispiel mit Hilfe eines Wandspiegels) seitlich bis zur Wirbelsäule, um den unteren Messpunkt festzulegen oder du legst einen Gürtel an der ertasteten Stelle um, damit du nicht auf dem Weg zur Wirbelsäule die Höhe veränderst.

Der Abstand zwischen dem 7. Halswirbel und dem Beckenansatz ist nun deine individuelle Rückenlänge. Wenn du Schwierigkeiten hast, alleine die richtigen Messpunkte zu finden, lass dir beim geraden Abmessen des Abstandes helfen.

Wanderrucksäcke richtig einstellen

Wanderrucksäcke bis 50 l erfordern ein bequemes Tragesystem und eine intelligente Fächeraufteilung. Wenn du mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate mit dem Rucksack auf dem Rücken unterwegs bist, brauchen deine Schultern und deine Rückenmuskeln Entlastung, damit du die Anstrengung auch auf Dauer entspannt meistern kannst. Eine ausführliche Anleitung mit Bildern und PDF zum Herunterladen findest du in unserem Blogartikel dazu, wie Rucksäcke richtig eingestellt und bepackt werden.

Um das zu erreichen, gibt es ein gemeinsames Grundprinzip: Du wählst a) die passende Rückenlänge mit ausreichend Abstand zwischen Schulterträgern und Hüftgurt aus und passt b) das Tragesystem so an, dass das Gewicht von den Schultern weg auf die größeren und stärkeren Muskelgruppen im unteren Rücken, in den Beinen und der Hüfte umgeleitet wird. Punkt b) lässt sich in 4 Schritten umsetzen. Du findest hierzu übrigens auch einen eigenen Blogartikel mit bebilderter Anleitung.

Zuerst schließt du den Hüftgurt, auch wenn die Schultergurte noch locker sind. Die gepolsterten Hüftflossen – sofern vorhanden – sollten deinen Beckenkamm umschließen und weder darüber noch darunter sitzen. Du solltest hierbei das Gefühl haben, dass der Gurt sich ohne unangenehme Druckstellen fest an den Beckenknochen halten kann und das Gewicht vom Rucksack schon zum größten Teil hält.

Im zweiten Schritt ziehst du die Schulterträger fest (am besten leicht nach hinten statt nach unten ziehen) und schließt danach den Brustgurt. Als letzten Schritt ziehst du die Lastkontrollriemen auf den Schulterträgern an, bis sie auf Spannung sind und idealerweise schräg nach oben verlaufen. Zeigen sie nach unten ist meist entweder der Rucksack zu kurz oder die Einstellung noch nicht optimal.

Wenn du selbst wenig Erfahrung mit Trekkingrucksäcken hast, empfiehlt es sich, (sofern möglich) bei uns im Bonner Laden vorbeizukommen und dir bei der richtigen Längeneinstellung helfen zu lassen.

Wanderrucksack mit Netzrücken oder Polster?

Abgesehen von den ultraleichten Rucksäcken bis 50 l findest du meist Tragesysteme mit Schaumstoffbahnen oder mit Netzen als Abstandshalter. Beide Systeme haben dabei ihre Vor- und Nachteile. Je nach Rückenlänge, Rückenform und Haltung sind die unterschiedlichen Typen für unterschiedliche Personen bequem oder unbequem.

Tragesysteme mit Schaumstoff liegen meist näher am Rücken an und dadurch bleibt auch der Schwerpunkt näher bei dir. Die Belüftung ist durch die körpernahe Form aber natürlich etwas eingeschränkt. Bei den Netztragesystemen ist der Rucksack meist ein wenig nach außen gebogen, womit der Schwerpunkt weiter entfernt liegt. Dafür liegt am Rücken nur das luftige Netz an, wodurch du weniger ins Schwitzen gerätst. Wie stark der Rucksack vorgebogen ist und wie starr oder elastisch das anliegende Netz ist, unterscheidet sich von Modell zu Modell.

Auch die Hüftgurte sind je nach Hersteller und Modell unterschiedlich stark gepolstert und in manchen Fällen wie beim Atmos AG oder Aura AG von Osprey sogar schon vorgespannt, damit sich der Rucksack sozusagen selbst festhält und du nicht so viel ziehen und zerren musst, bis der Gurt stabil auf der Hüfte sitzt.

Neben den verschiedenen Tragesysteme sind die Trekkingrucksäcke bis 50 l auch im Aufbau und in der Fächeraufteilung auf verschiedene Einsatzzwecke hin optimiert.

Welche Features sollten Trekkingrucksäcke haben?

Bei einem Volumen zwischen 30 und 50 Litern kann schon einiges an Ausrüstung eingepackt werden. Damit du am Etappenziel nicht den Überblick verlierst, gibt es ein paar spezielle Fächer, die sich bei Wanderungen und Trekkingtouren bezahlt machen.

Dazu gehören vor allem die abtrennbaren Bodenfächer und der Frontzugang. Viele Wanderrucksäcke in dieser Größenordnung haben im Hauptfach einen Zwischenboden, der sich über Reißverschlüsse oder Gurtbänder einhängen oder öffnen lässt. Damit lässt sich der untere Bereich des Hauptfachs abtrennen, der auch von außen über einen Reißverschluss erreichbar ist. Hier kannst du zum Beispiel deinen Schlafsack, die Isomatte oder andere Ausrüstung unterbringen, die du am Ende des Tages als erstes auspacken willst, ohne dafür den ganzen Rucksack ausräumen zu müssen.

Der Frontzugang ist aus dem gleichen Grund ein beliebtes Feature der Wanderrucksäcke, da du hiermit dein Gepäck wie einen Koffer öffnen kannst und auf einen Blick den gesamten Inhalt vor Augen hast. Dabei solltest du den Frontreißverschluss aber eher nicht zum Einpacken nutzen, da die Ausrüstung beim Aufstellen des Rucksacks nach unten verrutscht und so möglicherweise nicht mehr optimal nach Gewicht sortiert ist.

Neben allgemeinen Entscheidungskriterien wie der Größe, Passform, dem Gewicht und den Features gibt es auch noch spezielle Einsatzzwecke, für die du maßgeschneiderte Rucksäcke findest.

Ultraleichte Backpacks bis 50 l

Ultraleichte Modelle bis 50 Liter findest du bei uns zum Beispiel vom UL Experten Liteway, von Hyperlite Mountain Gear, von Gossamer Gear oder Granite Gear. Und auch Exped hat mit seine Lightning Serie eine ultraleichte Rucksackserie geschafften.

Diese Modelle unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf ihre Tragesysteme. Die Modelle von Liteway sind minimalistisch aufgebaut und besitzen weder integrierte Rahmen noch Polsterungen. HMG hat hingegen robuste Aluschienen und gepolsterte Rückenbereiche integriert, während Gossamer Gear einen leichten Mittelweg mit herausnehmbaren Schaumstoffpolstern und dünnen Rahmenkonstruktionen gefunden hat.

Und auch Exped und Granite Gear haben ihre ultraleichten Modelle mit gepolsterten Tragesystemen ausgestattet, die zum Teil in der Höhe verstellbar sind und dem Rucksack dennoch kein allzu hohes Eigengewicht bescheren. Die meisten Produkte in dieser Kategorie sind mit einer Rolltop Öffnung ausgestattet und haben je nach Modell auch noch verschiedene Außentaschen und Kordelzugsysteme bekommen.

Aber auch auf der anderen Seite des Gewichtsspektrums wirst du bei uns fündig.

Gepäck für Bushcraft und Survival

Modelle wie der Halftrack oder Warhammer von Eberlestock, der Mission Pack von Tasmanian Tiger oder der Jäger L von Savotta zeigen schon auf den ersten Blick, dass sie für die raue Wildnis geschaffen sind. Diese Bushcraft- und Survivalrucksäcke kümmern sich weniger um Gewichtsoptimierung, achten aber umso mehr auf strapazierfähige Materialien und eine modulare Bauart.

Letzteres wird durch das so genannte MOLLE System erreicht, was vor allem aus dem militärischen Bereich bekannt ist. Dieses Modular Lightweight Load Carrying Equipment zeichnet sich durch unzählige, robuste Schlaufen aus, die meist außen, manchmal aber auch innen im Rucksack angebracht sind.

An diesen Schlaufen kannst du nach Bedarf unterschiedlich große MOLLE Zusatztaschen, zum Beispiel für Erste Hilfe Sets, Funkgeräte, Wasserflaschen oder ähnliches, befestigen. Darüber hinaus sind diese Rucksäcke mit zahlreichen Einschubfächern und Taschen so unterteilt, dass du auch unter den härtesten Bedingungen immer weißt, wo sich das Messer, die Taschenlampe, der Zündstahl oder andere wichtige Dinge im Rucksack befinden.

Und die Bushcraft Rucksäcke von Mystery Ranch wie der Terraframe, der Pintler oder der Scree haben neben den robusten Materialien und der praktischen Aufteilung auch noch einen Schnellzugriff mit Y-förmig angeordneten Reißverschlüssen bekommen. Dadurch kannst du den Rucksack frontal beinahe komplett aufklappen und bekommst gleich den perfekten Überblick über dein Equipment.

Und schließlich gibt es auch in dieser Kategorie mit 30 Litern bis 50 Litern Volumen wasserdichte, robuste Rucksäcke, die durch ihre versiegelte Konstruktion keine Regenhülle erfordern.

Wasserdichte Packs bis 50 l

Wasserdichte Modelle wie der Torrent 45 oder der Black Ice 45 von Exped sind aus strapazierfähigen Materialien mit wasserdichter Beschichtung gefertigt und lassen auch durch ihren Rolltop Verschluss keine Nässe nach innen gelangen.

Im Unterschied zu vielen ultraleichten, wasserdichten Modellen sind hier noch stabile Daisy Chains zur Befestigung weiterer Ausrüstung und beim Torrent zusätzlich noch ein gepolstertes Rückensystem angebracht worden.

Fazit Trekkingmodelle 30 bis 50 Liter

Egal für welches Modell du dich am Ende entscheidest, wichtig ist in jedem Fall ein bequemes Tragesystem, das zu deiner Rückenlänge passt, eine geeignete Fächeraufteilung für deine Ausrüstung und bei Bedarf noch besondere Features wie eine wasserdichte oder ultraleichte Bauart.

Wenn du Unterstützung bei der Wahl deines neuen Rucksacks brauchst, komm in unseren Bonner Showroom und probiere die verschiedenen Modelle, Größen und Tragesysteme aus oder frag uns per Telefon oder E-Mail – wir helfen gerne weiter!

Rucksäcke bis 50 L

Mit ihren vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sind die Rucksäcke bis 50 L wohl die beliebtesten Modelle. Im Unterschied zu den Tagesrucksäcken sind sie meist mit einem ausgefeilten Tragesystem ausgestattet, das auch schwere Gewichte optimal von den Schultern auf die Hüfte umleitet und so auch auf langen Strecken für optimalen Tragekomfort sorgt.

Wanderrucksäcke bis 50 Liter

Je nach Einsatzzweck gibt es auch hier wieder die verschiedensten Modelle von ultraleicht über ultrarobust bis hin zu komplett wasserdicht. Trekkingrucksäcke mit extrem leichtem Eigengewicht fertigen Liteway, Hyperlite Mountain Gear, Gossamer Gear oder Granite Gear. Schwerer, aber nahezu unverwüstlich sind Bushcraft Modelle von Savotta, Eberlestock, Mystery Ranch und Tasmanian Tiger. Und klassische Wanderrucksäcke für bequeme Touren über längere Distanzen findest du bei Osprey, Bach, Tatonka oder Exped.