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Hersteller

Geeignet für

Rucksackgröße

Eigengewicht

Höhenverstellbar

Trinksystem vorbereitet

Preis

75,00 € - 735,00 €

Vielseitige Wanderrucksäcke, Tourenrucksäcke und Trekkingrucksäcke

Die Rucksäcke bis 50 L Volumen lassen sich wohl am vielseitigsten einsetzen. Die kleineren Modelle sind auch für Tagesausflüge problemlos nutzbar, während die größeren Vertreter von der Hüttenwanderung bis zur mehrwöchigen Fernreise alle möglichen Aktivitäten abdecken.

Viele Hersteller haben ihre Trekkingrucksäcke bis 50 Liter außerdem so gestaltet, dass sich das Volumen verkleinern oder erweitern lässt, damit du die Modelle individuell an den Umfang deines Gepäcks und an deine Reisen anpassen kannst. Die meisten Rucksäcke in dieser Größenordnung werden für Trekkingtouren und Wanderungen genutzt, aber auch andere Einsatzzwecke sind in dieser Kategorie vertreten.

Auf welche funktionellen Details es bei den verschiedenen Rucksäcken ankommt, haben wir für dich zusammengefasst.

Rucksäcke für Trekkingtouren und Wanderungen

Je größer der Rucksack wird und je mehr Gepäck hineinwandert, desto wichtiger wird ein bequemes Tragesystem und eine intelligente Fächeraufteilung. Wenn du mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate mit dem Rucksack auf dem Rücken unterwegs bist, brauchen deine Schultern Entlastung, damit du die Anstrengung auch auf Dauer entspannt meistern kannst.

Was das Tragesystem leistet und wie es sitzen sollte

Um das zu erreichen, gibt es ein gemeinsames Grundprinzip: Du wählst die passende Rückenlänge mit ausreichend Abstand zwischen Schulterträgern und Hüftgurt aus und lässt schließlich das Tragesystem das Gewicht von den Schultern weg auf die größeren und stärkeren Muskelgruppen im unteren Rücken, in den Beinen und der Hüfte umleiten. Die passende Länge ist dabei wichtig, damit der Hüftgurt optimal auf den seitlichen Beckenknochen sitzen kann, ohne dass die Schulterträger zum Beispiel so niedrig angesetzt sind, dass sie bei Belastung auf die Schultern drücken. Auch sollten sie natürlich nicht zu hoch sitzen und ihren Ansatzpunkt idealerweise bei geschlossenem Hüftgurt zwischen deinen Schulterblättern haben. Um die richtige Länge und Einstellung zu ermitteln, gibt es dabei einen Tipp.

Wenn dein Rucksack oben auf den Schulterträgern die so genannten Lastkontrollriemen besitzt, kannst du einfach vor dem Spiegel prüfen, ob die Länge grundsätzlich passt. Wenn alle Gurte geschlossen und verzurrt sind, sollte dieser obere Lastkontrollriemen bei leichter Spannung etwa einen 45° Winkel nach oben aufweisen. Zeigen diese Riemen nach unten, ist entweder die Länge nicht richtig eingestellt, der Hüftgurt falsch positioniert oder schlicht der Rücken zu kurz für dich. Ragen die Lastkontrollriemen steil nach oben, muss die Einstellung oder die Wahl der Rucksacklänge entsprechend kürzer vorgenommen werden.

Wichtig ist hierbei jedoch, dass der Hüftgurt richtig sitzt, da sonst das Ergebnis verfälscht wird. Er sollte deine Beckenknochen umschließen, die du seitlich (nicht vorne!) ertasten kannst. Wenn schließlich alles eingestellt ist, sollte der Rucksack bequem auf der Hüfte ruhen und nicht von oben auf die Schultern drücken. Wenn du selbst wenig Erfahrung mit Trekkingrucksäcken hast, empfiehlt es sich, (sofern möglich) bei uns im Bonner Laden vorbeizukommen und dir bei der richtigen Längeneinstellung helfen zu lassen.

Der Aufbau des Rucksack Tragesystems

Unabhängig von diesem gemeinsamen Grundprinzip gibt es jedoch verschiedene Möglichkeiten, wie so ein Tragesystem aufgebaut sein kann. Meistens wirst du dabei zwei unterschiedliche Typen vorfinden: Entweder ist der Rücken mit Schaumstoffbahnen hinterlegt oder mit einem Netzsystem ausgekleidet.

Beide Systeme haben dabei ihre Vor- und Nachteile und sind nicht per se besser oder schlechter. Je nach Rückenlänge, Rückenform und Haltung sind die unterschiedlichen Typen jeweils für unterschiedliche Personen bequem oder unbequem.

Grundsätzlich lässt sich aber feststellen, dass Tragesysteme mit Schaumstoff meist näher am Rücken anliegen und dadurch auch der Schwerpunkt näher bei dir liegt. Dafür ist die Belüftung durch die körpernahe Form nur zum Teil gegeben. Bei den Netztragesystemen ist der Rucksack meist ein wenig nach außen gebogen, womit der Schwerpunkt weiter entfernt liegt. Dafür liegt am Rücken nur das luftige Netz an, wodurch du weniger ins Schwitzen gerätst. Wie stark der Rucksack vorgebogen ist und wie starr oder elastisch das anliegende Netz ist, unterscheidet sich von Modell zu Modell.

Auch die Hüftgurte sind je nach Hersteller und Modell unterschiedlich stark gepolstert und in manchen Fällen wie beim Atmos AG oder Aura AG von Osprey sogar schon vorgespannt, damit sich der Rucksack sozusagen selbst festhält und du nicht so viel ziehen und zerren musst, bis der Gurt stabil auf der Hüfte sitzt.

Neben den verschiedenen Tragesysteme sind die Trekkingrucksäcke auch im Aufbau und in der Fächeraufteilung auf verschiedene Einsatzzwecke hin optimiert.

Aufbau und Ausstattung von Trekkingrucksäcken

Bei einem Volumen zwischen 30 und 50 Litern kann schon einiges an Ausrüstung eingepackt werden. Damit du am Etappenziel nicht den Überblick verlierst, gibt es ein paar spezielle Fächer, die sich bei Wanderungen und Trekkingtouren bezahlt machen.

Dazu gehören vor allem die abtrennbaren Bodenfächer und der Frontzugang. Viele Wanderrucksäcke in dieser Größenordnung haben im Hauptfach einen Zwischenboden, der sich über Reißverschlüsse oder Gurtbänder einhängen oder öffnen lässt. Damit lässt sich der untere Bereich des Hauptfachs abtrennen, der auch von außen über einen Reißverschluss erreichbar ist. Hier kannst du zum Beispiel deinen Schlafsack, die Isomatte oder andere Ausrüstung unterbringen, die du am Ende des Tages als erstes auspacken willst, ohne dafür den ganzen Rucksack ausräumen zu müssen.

Der Frontzugang ist aus dem gleichen Grund ein beliebtes Feature der Wanderrucksäcke, da du hiermit dein Gepäck wie einen Koffer öffnen kannst und auf einen Blick den gesamten Inhalt vor Augen hast. Dabei solltest du den Frontreißverschluss aber eher nicht zum Einpacken nutzen, da die Ausrüstung beim Aufstellen des Rucksacks nach unten verrutscht und so möglicherweise nicht mehr sinnvoll nach Eigengewicht im Hauptfach sortiert ist.

Um die Trekkingrucksäcke zwischen 30 und 50 Litern so flexibel wie möglich zu halten, gibt es schließlich noch bei zahlreichen Modellen die Möglichkeit, das Volumen zu verändern. Diese Verstellmöglichkeit erfolgt in der Regel über das Deckelfach. Beim Hersteller Osprey findest du zum Beispiel Modelle wie den Exos 38 oder den Eja 38, bei denen du das Deckelfach komplett entfernen und es durch eine integrierte Abdeckung ersetzen kannst. So können die Rucksäcke im Eigengewicht reduziert und auch für kürzere Touren genutzt werden.

Hersteller wie Deuter machen es umgekehrt und geben in ihren Modellen wie dem Aircontact Lite 45 + 10 schon im Artikelnamen an, wie viele Liter zusätzliches Volumen sich durch Anheben des Deckelfachs erreichen lassen. So hast du für den Einkauf unterwegs oder für längere Touren einen gewissen Reservestauraum. Der Packsack des Hauptfachs ist bei diesen Lösungen entsprechend hoch geschnitten, damit er auch bei höher eingestelltem Deckelfach die Ausrüstung zuverlässig schützt.

Unter den Trekkingrucksäcken in dieser Größe gibt es noch ein paar besondere Modelle, die sich auf raues Gelände und anspruchsvolle Touren spezialisiert haben.

Rucksäcke für Bushcraft und Survival

Modelle wie der Rush 24 von 5.11 Tactical, der Savotta Grenzjäger oder der Halftrack von Eberlestock zeigen schon auf den ersten Blick, dass sie für die raue Wildnis geschaffen sind. Diese Bushcraft- und Survivalrucksäcke kümmern sich weniger um Gewichtsoptimierung, achten aber umso mehr auf unverwüstliche Materialien und eine modulare Bauart.

Letzteres wird durch das so genannte MOLLE System erreicht, was vor allem aus dem militärischen Bereich bekannt ist. Dieses Modular Lightweight Load Carrying Equipment zeichnet sich durch unzählige, robuste Schlaufen aus, die meist außen, manchmal aber auch innen im Rucksack angebracht sind. An diesen Schlaufen kannst du nach Bedarf unterschiedlich große MOLLE Zusatztaschen, zum Beispiel für Erste Hilfe Sets, Funkgeräte, Wasserflaschen oder ähnliches, befestigen. Darüber hinaus sind diese Rucksäcke mit zahlreichen Einschubfächern und Taschen so unterteilt, dass du auch unter den härtesten Bedingungen immer weißt, wo sich das Messer, die Taschenlampe, der Zündstahl oder andere wichtige Dinge im Rucksack befinden.

Aber auch abseits von Bushcraft und Survival finden sich noch weitere Sonderformen bei den Rucksäcken zwischen 30 und 50 Litern.

Sonderformen

Zu guter Letzt gibt es auch hier die Spezialisten, die auf bestimmte Eigenschaften oder bestimmte Einsatzzwecke hin optimiert wurden. Modelle wie der Chasm 40 von Exped sind zum Beispiel für die Bedürfnisse von Wassersportlern optimiert, die beim Canyoning, Kajakfahren und andern Touren auf dem Wasser besondere Features wie Drainagelöcher, Seilfixierungen oder die Umbaumöglichkeit zum Treibanker zu schätzen wissen.

Für Kletterer und Bergsportler sind hingegen Modelle wie der Gravity Haul 50 der Alpinisto 50 interessant, die sich durch ihre robuste Bauart und ihre besonderen Features wie Steigeisen-Taschen oder die Umbaumöglichkeit zum Haulbag auszeichnen.

Und schließlich gibt es neben den besonderen Einsatzzwecken auch noch die Trekkingrucksäcke mit besonderen Eigenschaften wie ein extrem leichtes Eigengewicht oder eine wasserdichte Bauart. Beliebte Vertreter der ultraleichten Kategorie, die trotz aller Leichtigkeit nicht auf ein bequemes Tragesystem verzichten sind zum Beispiel der Granite Gear Crown 2 38, der Osprey Levity 45 oder der Exped Lightning 45.

Bei den wasserdichten Rucksäcken sind robuste Modelle wie der Crux 3G AK 47 oder der Exped Torrent 45, aber auch leichte Modelle wie der Exped Black Ice 45 oder der Dry Payload Rucksack von OR zu finden.

Fazit Trekkingrucksäcke 30 bis 50 Liter

Egal für welches Modell du dich am Ende entscheidest, wichtig ist in jedem Fall ein bequemes Tragesystem, das zu deiner Rückenlänge passt, eine geeignete Fächeraufteilung für deine Ausrüstung und bei Bedarf noch besondere Features wie eine wasserdichte oder ultraleichte Bauart.

Wenn du Unterstützung bei der Wahl deines neuen Rucksacks brauchst, komm in unseren Bonner Laden und probiere die verschiedenen Modelle, Größen und Tragesysteme aus oder frag uns per Telefon oder E-Mail – wir helfen gerne weiter!

Rucksäcke bis 50 Liter bei WalkOnTheWildSide

Mit ihren vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten sind die Rucksäcke bis 50 L wohl die beliebtesten Modelle. Im Unterschied zu den Tagesrucksäcken sind sie meist mit einem ausgefeilten Tragesystem ausgestattet, das auch schwere Gewichte optimal von den Schultern auf die Hüfte umleitet und so auch auf langen Strecken für optimalen Tragekomfort sorgt.

Wander- und Trekkingrucksäcke bis 50 Liter

Je nach Einsatzzweck gibt es auch hier wieder die verschiedensten Modelle von ultraleicht über ultrarobust bis hin zu komplett wasserdicht. Unsere Hersteller wie Osprey, Deuter, Gregory oder Granite Gear gehören hierbei zu den bekanntesten Rucksackmarken. Besonders vielseitig ist die Auswahl auch bei Herstellern wie Exped, Crux oder Lightwave. Und wer nach Rucksäcken für sein Bushcraft Wochenende sucht, wird hingegen bei Herstellern wie 5.11 Tactical, Lundhags oder Klättermusen fündig.

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