Vielseitige Tarps für das besondere Survival Feeling!

Bevor das Tarp den Outdoormarkt eroberte, bestand es meist aus einfacher Baumarktplane, die weder beim Tragen im Rucksack noch beim Aufbau durch Komfort glänzte. Durch die immer beliebteren Bushcraft- und Survivaltouren schwappte der Tarptrend nach und nach auch ins "normale" Outdoorleben und hat sich inzwischen zur ultraleichten Zeltalternative entwickelt.

Dabei gibt es inzwischen zahlreiche Schnitte, Größen und Materialien, sodass für jede Art der Tour das passende Tarp dabei ist.

Großraumpalast oder minimalistischer Tarp-Poncho?

Die Bandbreite beginnt beim extrem großzügig geschnittenen Tarp mit fast 9 Meter Länge, unter dem auch große Gruppen Platz finden, wie zum Beispiel das Landstation L Set von Snow Peak. Auch modulare Tarps wie das Hawu System von Savotta sind für zahlreiche Personen geeignet und lassen sich wie ein Tipi Zelt aufbauen. Solche Modelle bringen zwar mehrere Kilo Gewicht mit, sind jedoch auch nicht für den Trekkingeinsatz, sondern für dauerhafte Zeltlager ohne lange, tägliche Fußmärsche zum nächsten Lagerplatz konzipiert.

Am anderen Ende der Bandbreite stehen ultraleichte Tarpmodelle und Tarp Ponchos, die zum Teil sogar in der Cargo-Hosentasche Platz finden und nur wenige 100 g Gewicht auf die Waage bringen.

Solche Modelle wie die Escapist Serie von Sea to Summit, die Tarpkonzepte Simplex, Biggie oder PyraOmm von Liteway oder die UL-Versionen der Hilleberg Tarps lassen sich mit maßgeschneiderten Mesh-Innenzelten kombinieren, sodass ein rundum geschlossener Zeltkomfort mit deutlich weniger Gewicht erreicht wird. Die Gewichtsersparnis hat dabei vor allem zwei Gründe: Das fehlende Zeltgestände und weniger Textilmaterial.

Minimalistisch und trotzdem komfortabel: Unsere Tarps!

Im Unterschied zum Zelt sind die Tarps nicht mit einem zusammenhängendem Gestänge oder eingehängtem Innenzelt ausgestattet, sondern bestehen im Grunde meist nur aus einer wasserdichten Plane in unterschiedlichen Formaten.

Diese Plane wird mit einer separat erhältlichen Aufstellstange, dem nächstbesten Ast, der in deiner Umgebung herumliegt oder mit deinen Trekkingstöcken aufgebaut. Auch eine zwischen zwei Bäumen gespannte Schnur kann als Aufbauhilfe dienen, wenn du anschließend das Tarp überwirfst und zu den Seiten wie ein Dach abspannst.

In unserem Blogartikel zum Tarpaufbau findest du ein paar Tipps, welche Größe und Form für dich geeignet ist und welche gängigen Aufbauvarianten es gibt. Manche Sonderformen wie das PyraOmm von Liteway oder das Hawu von Savotta geben dabei jedoch schon eine Aufbauform vor – in diesem Fall eine Tipi-Form mit Mittelstange.

Ein weiterer Unterschied zum Zelt ist der simplere Schnitt mit weniger Textilmaterial und weniger Reißverschlüssen. Für einen zeltähnlichen Komfort bieten viele Tarps jedoch die Möglichkeit, mit einem separaten Mesh-Innenzelt selbst eine rundum geschützte Konstruktion zusammenzubauen, die zwar weniger windstabil ist als ein Zelt, dafür aber bedeutend leichter, luftiger und flexibler im Aufbau.

In unserer Tarpstangen Kategorie findest du zu guter Letzt die passenden Aufbauhilfen, falls du nicht mit Trekkingstöcken unterwegs bist oder falls du auch nach dem Aufbau deines Nachtlagers noch mit Trekkingstöcken unterwegs sein willst.

Fazit Tarps

Egal ob ultrarobust oder ultraleicht: Tarps sind nicht länger nur für extrem hartgesottene Survival Spezialisten oder Minimalisten geeignet, sondern haben sich mit ihrer großen Auswahl und der möglichen Kombination mit Innenzelten zur echten Zeltalternative hochgearbeitet. Sie eignen sich als robustes, schützendes Gruppenzelt oder als Aufenthaltsraum bei längeren Zeltlagern, als ultraleichte Alternative bei Trekkingtouren oder auch als Erweiterung für das Vorzelt oder um zwei Zelte mit einem schützenden Dach zu verbinden.

Gerade diese vielfältigen Einsatzwecke und die große Bandbreite sorgen schließlich dafür, dass sich Tarps einer immer größeren Beliebtheit erfreuen.

Tarps bei WalkOnTheWildSide

Tarps gehören zu den vielseitigsten Möglichkeiten, unterwegs einen regengeschützten Unterschlupf zu bauen. Sie sind als klein verpackbare Fliegengewichte für UL-Outdoorer wie auch als unverwüstliche Baumwollplanen für Bushcrafter verfügbar und lassen sich mit vielen verschiedenen Aufbaumethoden in Form bringen. Das Tarp ist übrigens nach Tarpaulin benannt, aus den englischen Begriffen für Teer (tar) und Tuch (pall) – wird aber auch unter Begriffen wie Zeltbahn, Sonnensegel oder Plane geführt.

Unsere Tarps in unzähligen Größen und Formen

Die Bandbreite der Tarps richtet sich nach den unterschiedlichen Einsatzzwecken. Ein unverwüstliches, modulares System wie das Savotta Hawu ist für größere Gruppen geeignet, die längere Zeit am gleichen Ort campieren und dabei vielleicht sogar einen Zeltofen mit hineinnehmen. UL Modelle von Liteway, Sea to Summit, Terra Nova oder Hilleberg sind hingegen eher als leichter Zeltersatz gedacht und können bei Bedarf sogar mit dazu passenden Moskitonetz-Innenzelten ergänzt werden. Und für den Notfall gibt es praktische Poncho Tarps, die gleichzeitig als Regenschutz unterwegs und Regendach in der Nacht dienen.

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