Ecopak®, Ultra™, X-Pac oder DCF - Worin liegt der Unterschied?

Kategorien : Praxistipps Rss feed

Ultraleichte Materialien im Vergleich

Ultraleichtes Rucksackmodell von Liteway aus Ultra, DCF und X-PacWer sich in den letzten Jahren intensiver mit dem Thema (Ultraleicht)-Wandern und insbesondere mit leichten Rucksackmodellen beschäftigt hat, wird bei der Recherche über eher ungewöhnliche Materialien abseits von Nylon und Polyester gestolpert sein: DCF, X-Pac, Ultra oder Ecopak.

Vor allem bei Rucksäcken, Zelten oder Tarps greifen Hersteller gerne auf solche Hightech Fasern zurück, die alle ihren Ursprung im Wassersport- und Segelbereich haben und dadurch schon auf extrem leichtes Gewicht, Abrieb- und Reißfestigkeit und Wasserdichtigkeit ausgelegt sind.

Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Materialien und inwiefern unterscheiden sie sich wiederum von Stoffen wie Nylon oder Polyester, die herkömmlicherweise bei Rucksäcken und anderer Ausrüstung zum Einsatz kommen?

Wenn du die ausführlichen Erklärungen überspringen möchtest, kannst du auch hier gleich zum Fazit gelangen.

Was ist der Unterschied zwischen DCF, X-Pac, Ultra & Co?

Zunächst zu den Gemeinsamkeiten von DCF, X-Pac, Ecopak und Ultra: alle drei sind sogenannte Laminate. Unter Laminaten versteht man Werkstoffe, die aus zwei oder mehreren flächig miteinander verklebten Schichten bestehen.

Die Schichten eines Laminats können dabei entweder aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien bestehen, und genau die Wahl der verschiedenen Schichten macht dabei den Unterschied zwischen ihnen aus.

Diese Bauart unterscheidet sich von Geweben wie zum Beispiel Textilien aus Baumwolle, Polyester oder Nylon, die aus einem Garn gewebt werden. In einigen Fällen ist ein solches Gewebe Teil eines laminierten Werkstoffs.

Laminate, Folien und gewebte Textilien haben dabei ihre eigenen Vor- und Nachteile. Gewebte Textilien sind durch die vielen verschiedenen Fäden, die ineinander verwoben sind, oft sehr reißfest, knickfest und je nach Webart und Material auch flexibel. Verstärkende Ripstop Fäden können eingewebt werden, um die Stabilität noch zu erhöhen.

Allerdings sind hier die Zwischenräume zwischen den Fäden nicht wasserdicht und müssen durch Beschichtungen versiegelt werden. Hier haben die Laminate wiederum einen Vorteil. Vor allem bei Werkstoffen, bei denen eine oder mehrere Schichten des Laminats aus einer Folie bestehen, ist allein durch diese undurchlässige Schicht in Verbindung mit dem flächigen Kleber die Wasserdichtigkeit erreicht.

Die Laminate sind häufig leichter als reine Gewebe wie Nylon oder Polyester, dafür allerdings weniger flexibel, nicht stretchfähig und empfindlicher gegen dauerhafte Knickstellen. Aber lasst uns das etwas genauer betrachten.

DCF und DCF-Hybride

HMG Southwest Rucksack aus DCF Hybrid MaterialDyneema Composite Fabric war bis 2015 umgangssprachlich unter dem Namen "Cuben Fibre" bekannt, da die US-amerikanische Rennyacht "America³" (also: America cubed) 1992 den America’s Cup mit Segeln aus eben diesem Wunderstoff gewann.Liteway Biggie Tarp aus DCF Material

Zur Herstellung von DCF wird ein UV-resistentes Polyethylen-Gel durch eine Spinndrüse gepresst, noch einmal erhitzt und weiter gestreckt, fertig ist eine ultrahochmolekulare Polyethylenfaser mit dem Markennamen DCF. Anschließend wird diese Faser lose übereinandergelegt statt verwoben und anschließend zwischen zwei dünne Schichten Polyester laminiert.

Dieses DCF kann unter anderem für leichte Tarps und Zelte verwendet werden wie zum Beispiel die Tarps und Einwandzelte von Liteway oder die Pyramidentarps von Hyperlite Mountain Gear. Aber auch Packsäcke und kleinere Taschen werden häufig aus dem ultraleichten DCF gefertigt und dabei oft sogar nur verklebt statt genäht.

Bei Rucksäcken wird das Material langfristig stärkeren Belastungen ausgesetzt, sodass die Hersteller in diesem Fall gerne auf DCF Hybrid-Materialien zurückgreifen. Dabei ist eine der laminierten Schichten ein gewebtes Material, das eine höhere Abriebfestigkeit mit sich bringt und auch an Knickstellen für eine höhere Strapazierfähigkeit sorgt.

Am häufigsten finden 50D und 150D Polyester dafür Verwendung, was sich in den Materialbezeichnungen DCH50 und DCH150 widerspiegelt. Hyperlite Mountain Gear nutzt dieses hybride DCF für die meisten ihrer Rucksäcke.

Zusammenfassung DCF und DCH

Vorteil DCF

  • Sehr reißfest (Verhältnis Gewicht zu Stärke 15x höher als Stahl)
  • Hohe Wasserdichtigkeit
  • Kein Durchhängen bei fallender Temperatur oder Nässe wie bei Polyester oder Nylon
  • Nähte müssen nicht getaped werden, wenn DCF in der Produktion geklebt wurde

Nachteil DCF

  • Sehr teuer
  • Knistert, relativ laut im Regen
  • Kaum Stretch (Tarps und Zelte müssen nahezu perfekt aufgebaut werden und können nicht wie Nylon oder Polyester in Form gezogen/gedehnt werden)
  • Schlechter komprimierbar, d.h. Packmaß eventuell größer
  • Zelte und Tarps sehr lichtdurchlässig

Bislang werden aus reinem DCF sowohl Rucksäcke als auch Shelter hergestellt. Bei den folgenden Materialien wie X-Pac oder Ecopak macht der Bau eines Shelters allein aufgrund des Gewichts wenig Sinn, es gibt zwar einige vielversprechende Versuche aus dem Hause Challenge Outdoor, Shelter aus einer Ultra-Variante herzustellen. Bislang sind diese aber über Prototypen nicht hinausgekommen.

Was ist X-Pac und welche Versionen gibt es?

Rucksäcke und Taschen aus X-Pac MaterialX-Pac ist ein leichtes Laminat, das von Dimension Polyant ursprünglich als Segelmaterial für Rennyachten entwickelt wurde, bevor die Outdoorbranche darauf aufmerksam wurde. Das Material ist in verschiedenen Bauarten verfügbar, die entweder aus drei oder aus vier Schichten bestehen.

Das charakteristische X-Pac Material, das bei Rucksäcken gerne Verwendung findet, ist entweder aus der vierlagigen X4 Serie oder der dreilagigen X3 Serie des Herstellers gefertigt. Bei beiden Serien bekommst du zunächst ein Außenmaterial aus Nylon oder Polyester und darunter die Schicht mit den rautenförmig angeordneten Fasern.

Die vierlagigen X-Pac Materialien, z. B. VX21 oder VX07, haben anschließend einen Film aus Polyester und ein gewebtes Innenmaterial bekommen. Bei dem dreilagigen Material ist die Innenschicht hingegen aus einem Polyestergewebe ohne zusätzlichen Film hergestellt.

Zu guter Letzt gibt es auch die so genannte LiteSkin Serie, bei der ebenfalls drei Schichten laminiert werden, die allerdings kein Rautenmuster mit verstärkenden Fäden besitzen. Die LiteSkin Version besteht aus einer Außenschicht, einer Polyester Barriere in der Mitte und einem gewebten Innenfutter.

Das Rautenmuster der X4 und X3 Serie sorgt für zusätzliche Reißfestigkeit und verteilt hohes Gewicht und mechanische Belastung gleichmäßig über das Material. X-Pac wird im Gegensatz zu DCF fast ausschließlich für die Produktion von Rucksäcken und Taschen verwendet, da es schwerer ist.

Zusammenfassung X-Pac

Vorteil X-Pac

  • Hohe Abriebfestigkeit
  • Wasserdicht
  • Günstiger als DCF und Ultra
  • In verschiedenen Farben erhältlich

Nachteil X-Pac

  • Schwerer als DCF
  • Relativ steif und laut

Ultra™

Biggie Rucksack aus Ultra MaterialSeit 2021 stellt die Firma Challenge Sailcloth das Ultra-Laminat her, das die Outdoorbranche im Sturm erobert hat. Mehr und mehr bekannte Hersteller haben seitdem ihre (Rucksack-)Produktion auf Ultra umgestellt.

Für eine Schicht des Ultra Materials werden wie zur Herstellung von DCF ebenfalls ultrahochmolekulare Polyethylenfasern (UHMWPE) verwendet. Anders als bei DCF, in dem die einzelnen Fasern mehr oder weniger chaotisch übereinander liegend laminiert werden, wird die Faser zur Herstellung von Ultra gewoben und dann erst auf einen dünnen, wasserdichten Polyesterfilm (PES) laminiert.

Durch den hohen Anteil an UHMWPE-Fasern wird bei Ultra trotz geringem Gewicht eine außergewöhnliche Reiß- und Abriebfestigkeit erreicht. Aber das ist noch nicht alles: bei der Herstellung hat Challenge Sailcloth neben der schon erwähnten Reiß- und Abriebfestigkeit vor allem Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt.

  • Für den wasserdichten PES-Film wird zu 100% Recycling-Polyester aus PET-Flaschen verwendet.
  • Je nach Verfügbarkeit besteht das Polyester im Außengewebe aus Recyclingmaterial
  • Verwendung von FC-freien Imprägniermitteln
  • Keine Verwendung von VOCs (volatile organic compounds) und keine Kleber mit Lösungsmitteln in der Produktion

Die Ökobilanz von Ultra kann sich deshalb im Vergleich zu anderen Materialien der Outdoorbranche durchaus sehen lassen: etwa 50 % weniger CO2 werden bei der Produktion im Vergleich zu neuem Nylon freigesetzt, wodurch die Produktion von Ultra am Ende ungefähr einem ökologischen Fußabdruck von Bio-Baumwolle gleichzusetzen ist.

Zusammenfassung Ultra

Vorteil Ultra

  • Leicht
  • Sehr reiß- und abriebfest
  • Wird durch Nutzung nicht knittrig wie DCF
  • Fühlt sich textiler an als DCF und X-Pac
  • Mit Recyclinganteil im Material

Nachteil Ultra

  • Teuer
  • (bislang) nur in wenigen Farben
  • Noch keine Langzeiterfahrung

Ecopak Material

Neben dem Ultra Material hat die Firma Challenge Sailcloth auch das komplett recycelte Ecopak Material herausgebracht, das in seinen Eigenschaften fast identisch zu X-Pac ist. Das Material aus 100 % recyceltem Polyester ist wasserdicht, extrem abrieb- und reißfest. Laut Hersteller Challenge Sailcloth werden bei der Produktion etwa 450 g CO2 weniger verursacht als bei der von X-Pac oder Nylon.

Außerdem wird für die Herstellung von Ecopak weniger Wasser benötigt. Die drei Lagen von Ecopak sind mit denen von X-Pac der X3 Serie fast identisch, nur dass bei Ecopak immer ein Ripstop-Polyester als Außengewebe verwendet wird, während bei einigen X-Pac Varianten auch Nylon zum Einsatz kommt.

Die Nachhaltigkeit ist schlussendlich neben den überzeugenden funktionellen Eigenschaften von Ecopak der Grund dafür, dass z. B. Liteway für ihre Rucksäcke in Zukunft ausschließlich Ecopak statt X-Pac verwenden wird.

Zusammenfassung Ecopak

Vorteil Ecopak

  • Hohe Abriebs- und Reißfestigkeit
  • Wasserdicht
  • Im Vergleich zu anderen Werkstoffen der Outdoorbranche nachhaltig produzierbar und recycelbar
  • Günstiger als DCF und Ultra

Nachteil Ecopak

  • Schwerer als DCF und Ultra
  • Noch keine Langzeiterfahrung

Zusammenfassung der vier beliebtesten UL Materialien

DCF, Ecopak, X-Pac und Ultra sind alle ausgezeichnete Werkstoffe zur Verwendung in Rucksäcken, die sich zum Teil – z.B. im Falle von DCF – seit Jahrzehnten bewährt haben. Die ausschlaggebenden Kriterien, welches Material für deinen Rucksack oder dein Tarp am besten geeignet sind, lauten:

  • Gewicht
  • Langlebigkeit
  • Preis
  • Bei Zelten & Tarps: Packmaß, Nähte & Aufbau

UL Materialien im VergleichDas geringste Gewicht erreichen bei den Rucksäcken Modelle aus DCF oder Ultra Material. DCF ist dabei meist der Spitzenreiter, kann in Sachen Stabilität aber nur in den schwereren Hybrid Varianten mit den anderen Laminaten mithalten. Ansonsten ist ein entsprechend sorgsamer Umgang erforderlich, damit sich keine Knickstellen bilden, an denen das Material auf Dauer reißen kann.

Bei den Zelten und Tarps sind die Konkurrenzen Silnylon und Silpoly mit im Rennen, die zwar ein ähnliches Gewicht wie DCF mitbringen, dafür aber bei der Wasserdichtigkeit ihre Schwächen haben, da die Nähte noch versiegelt werden müssen. DCF Tarps erfordern durch das nicht flexible Material etwas mehr Sorgfalt beim Aufbau und lassen sich nicht so klein komprimieren, besitzen dafür aber bereits versiegelte Nähte. Im Vergleich zu Nylon hängt das DCF Material auch nach Kontakt mit Nässe nicht durch und muss nicht nachgespannt werden.

Besonders robust, langlebig, aber auch etwas schwerer sind Ecopak und X-Pac Rucksäcke. Durch die gewebten Schichten im Laminat sind auch Knickstellen nicht so problematisch wie bei reinem DCF. Für Shelter kommen die eher schweren X-Pac und Ecopak Laminat aber bisher nicht in Frage.

Rucksäcke aus DCF, DCH und Ultra Material gehören zu den teuersten UL Modellen. Auch die Einwandzelte und Tarps mit DCF sind in der obersten Preiskategorie angesiedelt. Wer sich erst an das Thema UL herantastet und noch nicht um das letzte Gramm Gewicht feilschen will, ist mit Zelten und Tarps aus Nylon und Polyester ebenso gut beraten wie mit den "schwereren" X-Pac oder Ecopak Rucksäcken.

Wir können also für Rucksäcke und Taschen zusammenfassen, welche Materialien welche Kriterien für sich gewinnen können:

  • Gewicht: DCF und Ultra
  • Langlebigkeit: DCH, X-Pac, Ecopak
  • Preis: X-Pac, Ecopak

Für Zelte und Tarps ergibt sich folgendes Bild:

  • Gewicht: DCF, Silnylon und Silpoly auf einer Ebene
  • Preis: Nylon und Polyester
  • Packmaß: Nylon und Polyester
  • Wasserdichtigkeit der Nähte: DCF
  • Aufbau: DCF weniger Toleranz, dafür kein Durchhängen

Zum Schluss ein Wort zur UV-Beständigkeit

Bei der Wahl des geeigneten Materials spielt zu guter Letzt auch die UV-Beständigkeit eine Rolle. Gerade bei Trekkingtouren in exponierter Lage mit erhöhter UV-Strahlung werden die Materialien der Rucksäcke und Zelte besonders gefordert.

Leider gibt es bisher noch keine ausführlichen Studien, die die beliebtesten Materialien auf UV-Beständigkeit unter vergleichbaren Bedingungen getestet haben, aber zumindest gibt es ein paar grundlegende Erkenntnisse, wie sich die Materialien unter UV-Strahlung verhalten.

Der Hersteller SlingFin hat auf seiner Homepage eine ausführliche Gegenüberstellung verschiedener Zeltmaterialien wie DCF, Nylon und Polyester aufgeführt, deren Erkenntnisse wir hier auch mit einfließen lassen.

Wie UV-beständig ist DCF, Polyester, Nylon oder Ultra

Allgemein hat sich z. B. beim Einsatz in Zelten, Sonnensegeln oder Sonnenschirmen gezeigt, dass Polyester im Vergleich zu Nylon eine etwas bessere UV-Beständigkeit besitzt. Materialien wie DCF oder andere Laminate mit UHMWPE Fasern wie Ultra™, kommen aus dem Segelbereich und sind allein deshalb schon auf maximale UV-Beständigkeit hin entwickelt worden.

Dieser Vorteil kommt den ultraleichten Laminaten auch bei der Verwendung in Zelten oder Rucksäcken zugute.

Bei allen Materialien spielt aber nicht nur der Rohstoff selbst eine Rolle, sondern auch die Dicke des Materials, die Farbe und mögliche Beschichtungen oder Behandlungen, die die UV-Beständigkeit beeinflussen können.

Je dicker ein Material, desto besser bzw. länger kann es sich den schädlichen Einflüssen der UV-Strahlung widersetzen.

Zu guter Letzt muss man einfach abwägen, wie der Einsatzbereich von Rucksäcken oder Zelten überwiegend aussehen soll und danach entscheiden, welches der Materialien mit all seinen Vor- und Nachteilen in Frage kommt.

Artikeln in Bezug

Eine Kommentar hinzufügen

2 Kommentare

Von Ruth 08.07.2024 17:28:04

Hallo Tobias, vielen Dank für deine Anmerkung. Zunächst einmal hast du Recht, das Thema UV-Beständigkeit wurde nicht behandelt, würde aber an dieser Stelle den Text sinnvoll ergänzen - das werden wir nachholen! Zu deinen Erfahrungswerten: wir haben sowohl bei Tarps als auch bei Rucksäcken aus den unterschiedlichsten DCF-Materialien genau die gegenteilige Erfahrung gemacht und auch entsprechendes Feedback bekommen. DCF wird zudem von vielen Marken schon seit vielen Jahren eingesetzt und kann dadurch mit langfristigen Erfahrungs- und Testwerten punkten, die keine schlechte UV-Beständigkeit attestieren. DCF hat verglichen mit anderen Materialien durchaus auch Nachteile, eine schlechtere Haltbarkeit unter UV-Strahlung gehört jedoch nicht dazu. Viele Grüße aus Bonn!

Von Tobias 24.06.2024 09:26:00

Schade, dass Ihr kein Wort über die UV-Beständigkeit bzw. eher Nichtbeständigkeit von DCF u.ä. verliert. Die ist nämlich ziemlich mies und macht den Rucksack bei den extremen UV-Einwirkungen beim Trekking im Gebirge recht schnell kaputt