Light My Fire – Alles rund um die Outdoorküche

Bei Light My Fire kann man sehr schön sehen, wie auch ein Produzent von Besteck und Küchenzubehör aus Kunststoff den Sprung in eine nachhaltige Produktion schaffen kann. Die Marke hat ihre Produktion auf biobasierte Kunststoffe umgestellt und mit dem Konzept "Made In/Of/By Sweden auch die regionale Produktion und das schwedische Design in den Vordergrund gestellt.

So bestehen die unverwechselbaren Light My Fire Sporks, die bisher aus Polycarbonat gefertigt wurden, nun aus pflanzenbasierten Kunststoffen, bei denen sogar die genaue Herkunft und Zusammensetzung auf der Seite des Herstellers nachverfolgt werden kann.

Nachhaltiger Kunststoff auf Pflanzenbasis

Für Light My Fire ist es wichtig, den Unterschied zwischen biologisch abbaubarem und biobasiertem Kunststoff zu betonen. Zwar klingt biologisch abbaubar zunächst gut, jedoch gibt es ein paar kleine Einschränkungen in der Praxis. Zum einen werden auch biologisch abbaubare Kunststoffe häufig aus Erdöl gewonnen und lediglich so behandelt, dass sie sich schneller unter bestimmten Bedingungen zersetzen.

Die Bedingungen, unter denen der Kunststoff sich zersetzt, haben allerdings in der Regel nichts mit dem Komposthaufen im eigenen Garten zu tun, sondern werden nur im Labor oder in industriellen Kompostieranlagen mit einigen Hilfestellungen unter Idealvoraussetzungen erreicht.

Daher hat sich Light My Fire für die andere Variante, den biobasierten Kunststoff entschieden, der erdölbasierte Kunststoffe ersetzt und damit die hohe CO² Bilanz reduziert – und auch beim Recycling nach der Lebensdauer keine verzerrten Idealbilder entwirft. Die pflanzenbasierten Kunststoffe von Light My Fire bestehen dabei zum Beispiel aus zertifiziertem Zuckerrohr oder aus den Abfällen zertifizierten europäischen Holzwirtschaft.

Light My Fire

Light My FireAls der Gründer von Light My Fire - Michael Odqvist - 1995 in Guatemala die sogenannten Maya Sticks entdeckte, war er buchstäblich Feuer und Flamme. Dieser natürliche Anzünder war nicht nur eine effektive Methode, um das Lagerfeuer in Gang zu bringen, sondern auch eine extrem nachhaltige Lösung. Schließlich waren die extrem harzhaltigen Stöckchen schlichtweg das Abfallprodukt der gefällten Pino de Ocote Bäume, genauer gesagt deren Wurzelholz.

Alles begann mit einem simplen Stück Holz

Mit der Vermarktung dieser Maya Sticks, die erst ein Jahr später mit der Entwicklung des eigenen Zündstahls richtig durchstartete, konnte der Gründer über 400 Nachkommen der Maya in Guatemala dabei helfen, ihre Familien zu versorgen und die Kinder auf eine Schule zu schicken. Aus diesem kleinen, nachhaltigen Projekt ist inzwischen eine international anerkannte Marke geworden, die Outdoorer rund um die Welt mit ihren nachhaltigen Sporks, Anzündern und Grillutensilien begeistert.

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